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Masuren - Ermland -
Ostseeküste Mai - Juni 2006 |
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24.05 - 25.05
Die Anreise erfolgte von Offenburg über Nürnberg - Berlin nach Kienitz/Nord (Oder), hier übernachteten wird auf einem privaten Stellplatz.
26.05.
Über Küstrin führt uns die Route nach Gorzow Wiekopolski (Landsberg) und von dort zum ersten Besichtigungspunkt dem Ostwall bei Pniewo.
Unser nächstes Ziel ist am gleichen Tag noch Poznan (Posen). Hier gibt es einen schön gelegenen Campingplatz in einem großen Sport- und Freizeitgelände ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt.
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Bunkertürme am Ostwall |
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Rathaus in Posen
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27.05.
Wir fahren zur Stadtbesichtigung mit dem Roller in die Altstadt. Mittelpunkt der Altstadt ist der alte Marktplatz mit dem Rathaus. Der Platz ist von alten schön restaurierten Wohnhäusern umringt.
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Punkt 12 Uhr erscheint auf dem Rathausturm ein Trompeter und zwei Ziegenböcke kommen aus einer Tür im Rathausturm. Diese stoßen dann 12 mal mit ihren Hörnern aneinander. Reiter in militärhistorischen Uniformen gruppieren sich vor dem Rathaus. |
Ziegenböcke am Rathausturm
Wir bummeln noch in der schönen wieder aufgebauten Altstadt von Posen. |
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28.05.
Das erste Ziel heute ist Rogalin mit dem Palais Kòrnik mit seinem riesigen Park. Es regnet und damit wurde ein Rundgang in dem Park vom Programmpunkt gestrichen und das Freilichtmuseum Ostròw Ledniki angefahren.
Wäscherei mit Flickstube |
Palais Kórnik Windmühlen |
Haus mit Reed gedeckt
Holzkirche mit alten Friedhofs-kreuzen |
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Liebevoll restaurierte Eisenbahnen gibt es hier zu sehen, die auch im täglichen Linienverkehr eingesetzt sind |
Hier ist ein kleines Eisenbahnmuseum für Schmalspurbahnen
freies Übernachten auf dem Parkplatz des Museums |
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29.05.
Die heutige Etappe nach Thorn führt uns
zuerst nach Bydgoszcz (Bromberg).
Seiltänzer über der Brda >> |
Marktplatz von Bromberg |
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Weiter ging es zum Tagesziel Torun (Thorn)
Panorama von Thorn
Thorn ist die Geburtstadt des Gelehrten Kopernikus. Hier ist auch sein Geburtshaus in der schönen Altstadt zu finden. |
Kopernikus-Denkmal Rathaus von Thorn |
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Sehenswert sind in der Stadt das Stadttor, die Marienkirche, Rathaus, das Theater, ein imposantes Postamt, noch erhaltene Teile der Deutschordenburg und der Artushof.
Beim Artushof gibt es die bekannten Thorner Pfefferkuchen.
30.05. Ruhetag in Thorn
31.05. Es geht weiter über Chelmno (Culm) - Grudziadz (Graudenz) - |
Wehranlage der Deutschordensburg |
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Kwidzyn (Marienwerder) nach Buczyniec
Rathaus von Culm |
<< Parken an der Weichsel in Graudenz
ehem. Speicherhäuser an der Weichsel in Graudenz |
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Buczyniec liegt am Oberländer Kanal und hier gibt eine tolle Touristenattraktion. Hier ist der Anfang oder auch das Ende einer Kanaleinrichtung die seinesgleichen sucht. Hier überwinden die Schiffe nicht per Schleusen einen beachtlichen Höhenunterschied, sondern über fünf verschiedene schiefe Ebenen. über 9,23 km werden die Schiffe über die fünf schiefen Ebenen um 99,5 m angehoben |
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Schiff auf der schiefen Ebene |
Schiff auf einem Transportgestell |
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Wir übernachten am Kanal und fahren am nächsten Nachmittag nach eingehender Besichtigung des "Schleusenvorganges" weiter Richtung Ermland-Masuren durch leicht hügeliges Land. Immer wieder sieht man in den Dörfern bewohnte Storchennester. | |||||||||
01.06.
Über Ostròda (Osterode), hier ist eine schöne Uferpromenade und eine Burg des Deutsch-Ordens, erreichen wir den "Skansen-Park", das Freilichtmuseum Masuren-Ermland.
Wir übernachten auf dem Parkplatz vor dem Freilichtmuseum |
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02.06. Bei sonnigem Wetter starten wir nach Olstzyn (Allenstein)
großes Tor Eingang zur Altstadt>>
Allenstein war auch eine Wirkungsstätte von Kopernikus |
Altes Rathaus uns Marktplatz von Allenstein |
Neues Rathaus von Allenstein |
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Nikolaiki |
Nach Mittag ging es weiter nach Nikolajki (Nikolaiken), eins der Touristenzentren in den masurischen Seen. Nikolaiki wird auch das masurische Venedig genannt Wir steuerten den Campingplatz Vagabundo an, der etwas außerhalb des Zentrums liegt.
03.06. |
See bei Nikolaiki |
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Wir erkunden mit dem Motorroller die Gegend um Nikolaiki. Hier gibt viele Hotelanlagen mit Jachthäfen und jeder Art von Wassersportmöglichkeiten. Es werden auf den Seen Ausflugsfahrten mit Personenschiffen angeboten. |
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04.06. Ruhetag auf Camping Vagabundo |
05.06. |
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und am Straßenrand und in den Dörfern gab es immer wieder bewohnte Storchennester
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Wir brechen auf Richtung Augustow. Wir
fahren durch sehr schöne Alleen und eine wunderschöne Seenlandschaft.
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Am See von Studzieniczne war unser nächster Stopp. Das Seeufer ist Naturbelassen.
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Andachtskapelle
Papst-Denkmal>> |
Es gibt hier eine Andachtskapelle und eine Ablasskirche, die anlässlich eines Papstbesuches gebaut wurde und heute ein Wallfahrtsort ist.
Ablasskirche |
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handbetriebene Schleuse am Kanal Augustowski nahe der litauischen Grenze |
Ein Stück am Kanal Augustowski entlang nahe der litauischen Grenze und dann wieder landeinwärts ging es auf die Halbinsel Wigry. Hier ist die wieder aufgebaute Klosteranlage der Kamadulenser-Mönche
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^ << Klosteranlage |
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l o s t e r k i r c h e |
Die früheren Mönchseremitagen werden heute als Ferienwohnungen vermietet
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Seenlandschaft rund um die Halbinsel Wigry |
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Wir übernachten auf einem kleinen privaten Stellplatz in Stary Folwalk
06.06. Die Route führt uns über Suwalki mit klassizistischen Bürgerhäuser in ein weiteres touristisches Zentrum in den Masuren nach Gizycko (Lötzen). Hier findet man eine von Schinkel erbaute Kirche in der Sonntags ein Gottesdienst in deutsch gehalten wird.
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Strand von Lötzen |
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Sehenswert ist in Lötzen die preußische Ringfestung Boyen errichtet 1844-1860, genannt nach dem Erbauer General von Boyen. Die Außenringanlage hat eine Länge von 2.303m und hat vier Tore. |
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Wir umfahren die Seen Dargin, Swiecajti
und Mamry und erreichen beim Ort St. Rozanka das ehemalige Hauptquartier der
deutschen Wehrmacht
In der Marina von Sztynort Duzy (Steindorf) finden wir einen Übernachtungsplatz. |
Die Bunkeranlage besteht aus 34 unzerstörten Bunkern, die besichtigt werden können mit ausgeliehenen Taschenlampen. |
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Hier in Steindorf steht das "etwas" verfallene Schloss der Familie Lehndorf. Diese hatten hier eine bedeutende preußische Pferdezucht.
Heinrich Graf Lehndorf der letzte Besitzer, war am missglückten Hitlerattentat 1944 beteiligt und wurde dafür hingerichtet. |
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07.06.
Heute fahren wir über fürchterliche Kopfsteinpflasterstraßen in die Nähe des Ortes Gierloz (Görlitz). Hier war das Hauptquartier Hitler´s, die Wolfsschanze. mehr Bilder Nach dem beeindruckenden Rundgang und auch den bedrückenden Wahrnehmungen war das nächste Tagesziel Swieta Lipka (Heiligenlinde). |
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Heiligenlinde ist der bedeutendste Wallfahrtsort im Ermland.
In der riesigen Barockkirche gibt es stündlich ein Orgelkonzert von einer Prachtvollen Orgel mit sich bewegenden Figuren.
Zum Abschluss des Tages besichtigen wir noch das Bischofsschloss von Lidzbark Warmininski (Heilsberg) |
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Heilsberg ist die Hauptstadt des Ermlandes. Hier weilte auch von 1503 - 1510 Kopernikus aufder Burg
08.06. |
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Bei dem kleinen Ort Pieniezno (Mehlsack) finden wir an zwei Teichen einen idyllischen Übernachtungsplatz. |
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Über Braniewo (Braunsberg) kommen wir
nach Frombork (Frauenburg).
Hier steht auf dem Domhügel die Kathedrale mit ihren Wehranlagen.
Blick aufs "Frische Haff" |
begraben sein. Aber die Grabstätte konnte noch nicht lokalisiert werden. |
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Nach Dom- und Ortsbesichtigung fuhren
wir nach
Mittag weiter über Kadyny (Cadinen), hier war das weltberühmte Trakehnergestüt, nach Elblag (Elbing). Wir richten uns hier auf dem am Elbing-Kanal gelegenen Campingplatz ein. Von hier sind es 500 m bis zur Altstadt.
09.06. |
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wiederher-gestellte Häuser in der Altstadt von Elbing |
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Wir fahren heute mit dem Roller an eine schiefe Ebene am Elbing-Kanal auch als Oberländerkanal bekannt. Dieser geht von Elbing bis Osterode und wird nur noch von Ausflugsschiffen befahren. Eine Fahrt dauert etwa 11 Stunden und kann auch in Teilstrecken befahren werden. 10.06. Samstag, Ruhetag, Sonne genießen, Stadtrundfahrt mit dem Roller, abends grillen.
11.06. |
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Ausflugsdampfer fährt über Land Bilder |
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Wir verlassen den schönen Campingplatz und steuern direkt Malbork (Marienburg) an. Wir parken unmittelbar bei der Kreuzritterburg und starten zu deren Besichtigung. |
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Die Marienburg war 1945 fast völlig zerstört.
Der Wiederauf- bau ist noch nicht vollendet.
Am Nachmittag fahren wir weiter über Stegna auf die Halbinsel am "Frischen Haff" bis 3 km vor die russische Grenze. In dem Ort Piaski |
Ansichten aus der Marienburg |
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(Neukrug) fanden wir einen kleinen, einfachen Campingplatz. In dem kleinen Ort nahe der russischen Grenze könnte man sagen, dass sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, nein hier wird man von Wildschweinen beim Abendessen besucht. Der Ort Neukrug liegt in einem Kiefernwald und vom Strand der "Frischen Nehrung" bis zum Strand an der Ostsee sind es weniger als 1 km.
12.06. |
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Ruhetag, Strandspaziergang, |
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13.06. Unsere Tour soll uns weiterführen über die Weichsel nach Danzig. Unser Navigationsgerät zeigte uns bei Mikoszewo eine Fähre an. Wir kommen an die Weichsel und die Fährleute streiken, also ein Umweg von ca. 40 km war notwendig um Danzig zu erreichen. In Danzig suchen wir die in allen Reiseführern angegebenen Campingplätze, aber keiner hatte noch geöffnet. Also fahren wir 10 km weiter nach Zoppot (Sopot).
Seebrücke von Sopot Strand von Sopot |
Flaniermeile in Sopot |
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14.06. 5 Minuten Fußweg sind es vom Campingplatz in Sopot bis zur S-Bahnstation. In 20 Minuten erreichen wir den Bahnhof von Danzig unweit der Altstadt. Wir suchen die Tourist-Info und mit einem Plan und Infos ausgestattet geht es auf Stadtrundgang. |
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das Krantor von Danzig zur Bildergalerie von |
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Auch am 15.06. und 16.06. besichtigten wir Danzig. Die Bildergalerie von Danzig ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen sehenswerten Punkte der Stadt. |
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Hafen von Leba |
17.06. Wir verlassen Sopot und damit auch Danzig und fahren über Gdynia (Gedingen), Puck (Putzig) Richtung Ostsee. Die Halbinsel Hel lassen wir aus, weil hier laut Reiseführer nur Bade- und Touristikorte sind. An der Küste entlang geht es zu unserem Tagesziel dem Badeort Leba.
Leba ist bekannt für seine Wanderdünen, die wir am nächsten Tag uns ansehen wollen.
18.06. |
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die bequeme Art die Wander-dünen zu erreichen |
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die Dünen muss man dann aber schon selbst erklimmen |
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die Kinder hatten in dem großen Sandkasten ihren Spaß |
Die Dünen sind ca 40 Meter hoch und wandern bis zu 7 Meter im Jahr.
Es war ein etwas regnerischer Tag und es war nicht ganz so mühsam die Dünen zu besteigen. An trockenen Tagen ist es wesentlich beschwerlicher. |
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Wir wanderten am Ostseestrand zurück nach Leba und besuchen auf halber Strecke noch die Reste einer V2 Versuchanlage aus dem 2.Weltkrieg.
Die Anlage wurde später vom russischen Militär genutzt |
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Ostseestrand mit Hotel bei Leba |
19.06.
Wir verlassen den gut ausgestatteten Campingplatz Morski Nr. 21 in Leba und fahren nahe der Küste über Ustka Richtung Dralowo (Rügenwalde) |
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Wir machen Halt in Rügenwalde, besichtigen das Schloss der pommerschen Herzöge, den Maktplatz mit dem Fischerbrunnen und suchen nach der Rügenwalder Wurst, die wir nicht finden. Also fahren wir weiter zu unserem Tagesziel Kolobrzeg (Kolberg). Dabei durchfahren wir viele Badeorte, in denen so langsam die Feriensaison beginnt. |
Schloss in Rügenwalde |
Marktplatz mit Fischerbrunnen |
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unterwegs entlang der Landstraßen sind solche idyllischen Wegkreuze zu finden |
Am späten Abend erreichen wir das Seebad
Kolberg.
20.06. Besichtigung des Heilbades Kolberg.
Bürgerhäuser in Kolberg |
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starke Gegensätze am Rande der Altstadt |
Rathaus (nach Plänen von Schinkel erbaut) |
Ostseestrand mit Seebrücke |
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Kolberg ist ca. 1000 Jahre alt, hat einen Hochseehafen und ist einer der größten Kur- und Bäderorte Polens. 30 Sanatorien und Kurkliniken (mit sozialistischem Plattenbaucharme) sind unmittelbar in der Nähe der Ostsee zu finden. Die im Krieg fast vollkommen zerstörte Altstadt ist wieder aufgebaut.
21.06. |
![]() Denkmal zum 1000 jährigen Kolberg |
![]() ![]() Brunnen mit Park Leuchtturm an der Hafeneinfahrt |
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Wir verlassen Camping "Baltic" Nr. 78 und fahren auf der 102 über Trzebiatow (Treptow), Reval nach Stettin, die letzte Station unserer Polenrundreise .
Um die Mittagszeit erreichen wir Camping Marina in Szczecin (Stettin) und gönnen uns einen ruhigen Nachmittag. |
unterwegs, wie auf fast der ganzen Reise, immer wieder Storchennester mit Jungstörchen |
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22.06. Wir fahren mit dem Roller zur Innenstadt von Stettin zur Stadtbesichtigung.
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Die Fahrzeuge parken wir beim altstädtischen Rathaus |
auf unserem Weg durch die Altstadt sehen wir schöne renovierte Häuser |
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Loitzenhof (altes Kaufmannshaus)
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![]() Hakenterrasse am Ufer der Odra und Hafen |
Innenhof des Schlosses der pommerschen Fürsten in Stettin |
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23.06.
Unsere Rundreise durch den Norden Polen endet in Stettin. Wir trennen uns hier von Karin & Helmut, die auf der ganzen Reise unsere Begleiter waren.
Gefahren sind wir auf der Route durch Polen von Kienitz (in der Nähe von Küstrin) bis Stettin über sehr gute, schlechtere und sehr schlechte Straßen 2341 km.
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![]() Karin & Helmut aus Hamburg |
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Die einzelenen Etappen, die wir in Polen zurückgelegt haben |
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Liste der Übernachtungsplätze mit den GPS-Koordinaten in der Reihenfolge der Route |
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