Marokko 15.01.2008 bis 22.02.2008 | ||||||
2. Teil vom 05.02.2008 bis 22.02.2008
|
||||||
Dienstag. 05.02.2008 Wir starten Richtung Zagora und wollen darüber hinaus bis zur algerischen Grenze. Nach ca 35 km geht es erst mal wieder zu einem Pass hoch. Der Tizi-n-Tinififft (Tizi = Pass) ist 1660 m hoch. Rundum nur Steinwüste und mitten drin eine kleine Oase mit Palmen und blühenden Mandelbäumen. Dann nur noch Schluchten und Täler auf der Hochebene bis Agdz. Von hier jetzt Palmen, Palmen, Palmen........ Bei Tinzouline übernachten wir auf einem schön gelegenen aber etwas verwahrlosten Campingplatz |
|
|
||||
Camping-platz Tinzouline |
Mittwoch, 06.02.2008 & Donnerstag, 07.02.2008
Tagesziel am heutigen Mittwoch sind die "Dunes de Tinfou" und die Oase Tagounite. Wir fahren über Zagora hinaus und durchfahren jetzt Sand- und Steinwüste. An den Sanddünen vorbei über den Pass - Foum Anagame - erreichen wir die Oase Tagounite. Tagounite ist ein kleines Wüstennest kurz vor der Grenze zu Algerien und gibt nicht viel her. Wir fahren über den Pass zurück nach Zagora und bleiben dort über Nacht. |
Passstraße zum Foum Anagame |
||||
Blick vom Pass in die Wüstenebene mit der Oase
|
Wochenmarkt in Zagora, dort gibt es alles, auch Artikel, die man sich dort nicht vorstellt |
|||||
zum Wochenmarkt gehört auch ein Viehmarkt |
Gemüse und Obst darf nicht fehlen auf dem Markt |
wir bleiben zwei Nächte auf dem schönen CP Sindibad
|
||||
Freitag, 08.02.2008
Wir verlassen Zagora und fahren das Draa-Tal wieder zurück bis Agdz. Hier biegen wir ab Richtung Tazenakht und durchfahren ein Tal mit kleinen Oasen und bizarren Gebirgsformationen. Einige Pässe müssen wir erklimmen, ehe wir unser Ziel erreichen. In Tazenakht wird gerade ein Jahrmarkt aufgebaut, den Anlass dafür konnten wir nicht in Erfahrung bringen. |
im Draa-Tal
links: steile felsige Berge
rechts: Palmen- haine |
Anstieg zum Tizi-n-Hamd-Rhomanel
|
||||
Abstieg vom Tizi-n-Hamd-Rhomanel
|
Riesenrad und Kinder-karusell in Tazenakht |
wir übernachten auf einem Parkplatz vor der Polizeistation in Tazenakht
|
||||
Samstag, 09.02.2008 Nach einer ruhigen Nacht vor der Polizeistation setzten wir unseren Weg fort, an der westlichen Seite des Anti-Atlas-Gebirges vorbei erst in südlicher Richtung bis Foum-Zguid. Von dort ging es dann südwestlich unterhalb des Anti-Atlas bis Tata. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich: Steinwüste, Sanddünen, Palmen, Mandelbäüne, aber dünn besiedelt. |
kleine Oasen und Kasbahs am Rande des Anti-Atlas |
|
||||
bizarre Landschaften aus Sand und Lehm |
wir durchfahren endlose Weiten |
Wir erreichen den Campingplatz in
Tata um die Mittagszeit und sind überrascht wie voll dieser ist und bekommen
nur schwer Platz. Hier überwintern viele Franzosen.
|
||||
Sonntag, 10.02.2008 Wir lassen Tata hinter uns und kommen erst in westlicher und dann in nördlicher Richtung mitten in das Anti-Atlas-Gebirge. Hier sieht man Gebirgsformationen, die man sonst nur sehr selten sieht. Es geht durch viele Täler und wir müssen über Pässe, die uns bis zu 1.700 m hinauf führen. Bei Igherm geht es dann wieder in südwestliche Richtung nach Tafraoute. Am späten Nachmittag erreichen wir den Campingplatz Tafraoute "Les trois Palmiers"
|
seltsame Formationen |
der Berg sieht aus wie ein Marmorkuchen |
||||
Berberzelte auf ca 1.200m Höhe |
steile Felsen und blühende Mandelbäume auf 1.400 m |
und immer wieder über steile Serpentinen nach oben oder runter |
||||
in Ait Mansour gibt es einen Übernachtungsplatz unter Palmen in einer tiefen Schlucht |
Felsen und Haus bei Tafraoute |
|
||||
Montag, 11.02.2008 & Dientag, 12.02.2008
Wir legen auf dem Campingplatz "Les trois Palmiers" in Tafraoute zwei Ruhetage ein. Der Ort ist umgeben von großen Felsblöcken und hohen Bergen und liegt mitten im Anti-Atlas-Gebirge. Den Souk besuchen wir und kaufen dort für den täglichen Bedarf ein. Ein großer Teil des Souk von Tafraoute wird bestimmt von Schuhmachern. Hier werden die traditionellen Babouches (Lederpantoffeln) hergestellt, gelbe für die Männer und rote für die Frauen. Auch ist hier ein Zentrum für die Herstellung von Argan- und Olivenöl. Arganöl wird aus der Frucht (Nuss) der Arganien (Baum) hergestellt. |
Schusterwerkstatt mit Verkauf |
traditionelle und reich verzierte Babouches
|
||||
Tafraoute von Felsböcken und Bergen umgeben, im Vordergrund sind Arganbäume (Arganöl) |
||||||
Mittwoch, 13.02.2008 Nach den Ruhetagen ist unser Ziel Aglou Plage, ein Badeort am Atlantik 17 km von Tiznit. Unser Weg führt uns in Richtung Westen durch mehrere Täler und den Col du Kerdous (1.350 m) und dann hinab nach Tiznit. Wir steuern direkt Aglou Plage an.
|
![]()
Col du Kerdous am höchsten Punkt ein Hotel |
Tal mit Arganbäumen |
||||
wir haben in Aglou Plage einen Platz mit Meerblick |
Donnerstag, 14.02.2008
Um nach Agadir zu kommen müssen zurück über Tiznit zu N 1. Tiznit ist bekannt für die Herstellung von Silberschmuck und dessen An- und Verkauf. Unser Damen wollen natürlich in den Schmuck-Souk. Wir halten vor der Stadtmauer, die 5 km lang, 29 Türme und neun Tore hat.
Tiznit ist die letzte große Stadt vor Westsahara. |
|
||||
Platz in der Medina rechts der Schmuck-Souk
links ein Turm und eins der Tore in der Stadtmauer |
Wir fahren durch Agadir, eine moderne Stadt, die man nicht mit "dem Marokko" in Verbindung bringen kann.
Tagesziel: der CP Atlantica Parc in Imi Ouaddar bei Aghroud, 27 km nördlich von Agadir |
|||||
Freitag, 15.02.2008 & Samstag, 16.02.2008 Wir bleiben zwei Tage in dem Camping Platz Atlantica Parc. Hier ist alles vorhanden, was man braucht um mal wieder alles auf Vordermann zu bringen. 500 m vom Platz ist ein großer Badestrand, Fische kann man direkt beim Fischer vom Boot kaufen, Restaurant, Schwimmbad, Supermarkt sind vorhanden und in der Nähe auch einheimische Händler. |
![]() |
alle Plätze sind mit Strom, Wasser und Abwasser ausgestattet |
||||
Strand in Imi Ouaddar bei Aghroud
und baden waren wir auch |
|
|||||
Sonntag, 17.02.2008
Wir fahren über die Küstenstraße in nördliche Richtung nach Essaouira. Es ging zum teil direkt an den Stranddünen und über die Steilküste. Wir sehen hier Ziegen die auf die Arganien (Arganöl) klettern und dort das Laub abfressen. Am Strand von Essaouira machen wir Mittagspause und können vor der Kulisse der alten Hafenbefestigung und der medina den Skysurfern zuschauen. Am Nachmittag erreichen wir den Campingplatz in Ounara. |
|
|
||||
|
||||||
Wir erreichen gegen Mittag unser Ziel Marrakesch. Hier gibt es mitten in der Stadt in der Nähe des Platzes "Djemaa el-Fna" bei der Koutoubia-Moschee einen bewachten Parkplatz. Von dort können wir unsere Rundgänge durch die Medina, die Souks und dem Djemaa el-Fna machen.
Bilder von Marrakesch
|
Parkplatz hinter dem Friedhof bei der Koutoubia-Moschee |
Djemaa el-Fna
|
||||
Dienstag, 17.02.2008 Wir machen heute eine Stadtrundfahrt und besuchen dabei das Palais de La Bahia. Dieser Palast wird heute noch zu einem Teil von der Königsfamilie genutzt und ist teilweise zur Besichtigung freigegeben. Nachmittags durchstreifen wir die Souks und abends genießen wir noch mal das Flair des Djemaa el-Fna |
Bilder vom Palais de La Bahia |
Schneckensuppe für 0,45 € |
||||
Mittwoch, 18.02.2008
Wir brechen zu unserem nächsten Ziel auf, nach Casablanca. Es sind 270 km, aber es geht zügig voran über die Autobahn. Nach Marrakesch ist es noch hügelig und die Gegend rechts und links von Megalithen übersät. Casablanca ist eine moderne Stadt.
Die Moschee Hassan II ist die eigentliche Sehenswürdigkeit. Diese ist am Strand auf einen Felsvorsprung gebaut, hat Platz innen für 25.000 Leute und auf dem Vorplatz für 80.000 Leute. Das Minarett ist 210 m hoch. |
|
|
||||
|
eins der
vielen Tore der Moschee >>>
<<< Säulengang um die Moschee
|
Minarett 210 m |
||||
Wir übernachten auf einem "Campingplatz" 10 km südlich von Casablanca, der von uns nicht mal ein "Stern" erhält. | ||||||
Donnerstag, 19.02.2008
Die heutige Etappe führt uns über Rabat nach Kenitra. Wir stürzen uns noch mal in das Getümmel der Großstadt Casablanca und nehmen die Autobahn an der Küste entlang nach Rabat. Diese Gegend ist leicht hügelig und dort wird intensiv Landwirtschaft betrieben. Rabat hat auch wieder eine Medina, die von einer hohen Mauer umgeben ist.
Wir erreichen nach Mittag den Campingplatz von Kenitra, der am Stadtrand liegt. Am späten Nachmittag versorgen wir uns in den Souks mit allem notwendigen, wie Brot, Gemüse, Obst ect.
|
Mauer mit Toren um die Medina von Rabat |
|||||
|
Stellplatz
Larache
|
Freitag, 20.02.2008
Die nächste Station ist Larache. Dies ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste.
Hier gibt es einen großen Stellplatz für Wohnmobile und Gespanne. Der Platz ist kostenlos, hat aber eine Infrastruktur wie ein Campingplatz. Der Platz wird gerne genutzt von Campern, die über Tanger nach Marokko ein- bzw ausreisen. Auf dem Weg nach Larache beginnt es zu regnen und der Regen hielt den ganzen Tag an. |
||||
Samstag, 20.02.2008 & Sonntag, 21.02.2008
Wir verlassen bei Regenwetter Larache und fahren über das Rifgebirge durch Tetouan nach Martil. Der Campingplatz Martil war auch unsere erste Station in Marokko. Die Uferpromenade von Martil ist mit einer dicken Sandschicht bedeckt und am Strand ist eine meterhohe Brandung zu sehen. Das Wasser ist braun von dem aufgewühlten Sand. Am Sonntag (Ruhetag) bessert sich das Wetter und der Wind lässt nach. Wir hoffen auf eine ruhige Überfahrt nach Algeciras am Montag. |
|
|||||
Montag, 22.02.2008 Um 7:35 Uhr (Ortszeit) brechen wir auf zu unserer letzten Teilstrecke auf dem afrikanischen Kontinent. Um etwa 8:15 Uhr erreichen wir die spanische Grenze bei Ceuta. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und wir beschließen die 10:30 Uhr (MEZ) Fähre zu nehmen. Die Überfahrt ist etwas unruhiger als bei der Hinreise. Gegen 11 Uhr verlassen wir den Hafen von Algeciras und fahren nach Conil de la Frontera. |
Gesamtroute durch Marokko
Einzeletappen in Marokko
zum runterladen:
|
|||||
|
||||||
Gefahrene 4.114 km durch Marokko ohne besondere
Zwischenfälle.Ein
Seitenspiegel ging zu Bruch bei der Begegnung mit einem französischen WoMo
auf einer schmalen Straße.
|
||||||
|