Türkei Winter 2011 - 2012


10.11.2011 Donnerstag
Wir haben Griechenland verlassen und sind nach Edirne aufgebrochen. Am Nachmittag haben wir die Stadt erreicht und die ersten wichtigen Dinge erledigt, wie Geld tauschen, Surf-Stick kaufen ect.
Dabei haben wir auch die größte Moschee von Edirne, die Seliniye Camil besucht.
11.11.2011Freitag
Letzte Nacht standen wir auf der Nachtigallinsel und heute wechseln wir in die Stadtmitte, unmittelbar neben die Seliniye Camil. Wir wollen den Muezin fünfmal täglich aus der Nähe hören.
Es gibt mehrere Moscheen und Basare in Edirne, die besucht werden wollen. Dafür nehmen wir uns den ganzen Tag Zeit.
12. - 13.11.2011 Samstag - Sonntag
Nach dem zweiten Ruf des Muezins von der benachbarten Moschee sind wir aufgebrochen nach Tekirdag am Marmara Meer. Es ist etwas frisch, eine Kaltfront aus dem Osten hat uns erreicht und wir hatten unterwegs Schneeregen.
Wir bleiben am Sonntag noch in Tekirdag. Ein kleiner Stadtrundgang wir gemacht und dabei werden Einkäufe des täglichen Bedarfs erledigt.
14. - 16.11.2011 Montag - Mittwoch
Wir sind in Istambul angekommen und haben einen ersten Rundgang gemacht. Die Blaue Moschee besucht, die Hagia Sophia war geschlossen.
Am Dienstag sind wir zeitig zur einer weiteren Besichtungstour aufgebrochen. Hagia Sophia, die Cisterna Basilica und der Kapali Carsi (der große Basar) standen auf dem Programm. Wegen Regenwetter haben wir uns dann am Nachmittag wieder zurückgezogen.
Den Dolmabahce Palast besuchten wir am Mittwochvormittag. Anschließend brachte uns die Tunnelbahn zum Taksim-Platz. Von hier ging es zu Fuß über die Einkaufsstraße am Galata-Turm vorbei über die Galatabrücke zum Gewürzmarkt.


Bilder der Seliniye Camil in Edirne
Holzhäuser in Edirne >>
Ölringer - historischer Volkssport >>>>>
Nachtbeleuchtung in der Innenstadt und der Seliniye Camil
Wir stehen am Strand von Tekirdag, nit Blick auf das Maramar-Meer.
Bosporusbrücke
Anatolisches Dorf
Schnee auf 1.500 m
gut ausgebaut und vierspurig führt die Straße durch die Berge nach Ankara
auf dem Weg nach Kirsehir
Gözleme die beiden Bäckerinnen
zur Bildergallerie Kappadokien >>>>
(Bild anklicken)
Hindernisse auf dem Weg nach Soganli
Türkisches Essen, Hühnchen bzw. Rind mit Bulgur und Gemüße
schneebedeckte Berge auf dem Weg nach Tarsus
Konacik und der kleine Hafen
Campinplatz
unser Bäcker in Konacik
unser
"Weihnachtssternbaum"
eine Wanderung im Tal von Konacik
Fischerboote im Nachbarort Arsuz
Bananenstaude auf dem Campingplatz
Kleiner Leuchtturm unterhalb der Küstenstraße, die nicht durchgehend asphaltiert war.
Ruinen des ehemaligen Klosters des hl. Symeon
im Tal der Wasserfälle in Harbiye (Daphne9
Antakya
im Basar von Antakya
Bildergalerie
Mosaike und Skulpturen im archäologischen Museum >>>>
Eingang zur hl Petrie-Kirche, das Innere der Felsenkirche, angeblich heilende Quelle, Skulptur in der Nähe der Kirche
Antakya
bei dem Versuch den kürzesten Weg zu nehmen
die Reste des Aquädukts von Issos, eine Frau weidet ihre Schafe zwischen den Bögen
Ruine der Kreuzritterburg Anavarza
einige der ausgestellten Fundstücke aus der Zeit der Hethiter, die in der Gegend um Karatepe gefunden wurden
der Wasserfall in Tarsus bei Tag und am Abend
die Hethiterfestung Hierapolis & Kreuzritterburg Yilankale (Schlangenburg)
Wochenmarkt in Tarsus, auch wir kaufen dort ein
Ünernachtungsplatz bei Cesmeli
Kizkalesi, wir machen unsere Kaffeepause, im Hintergrund die Mädcheninsel
Bildergallerie
Kanytelis >>>>
Bildergallerie
Himmel & Hölle >>
die Reste der byzantinischen Festung Silifke
Silifke
die Küstenstraße darf man nur mit Regenschirm befahren
die Küsten-straße
die Burg Anamur in ihren Ausmaßen innen
Wehrgang <<< innen
außen >>>
das Innere der Hauptturmes
Moschee inmitten einer Bananenplantage
hoch über Alanya bei der Festung
Festungsanlage Anlanya
ein renoviertes und ein verfallendes Haus innerhalb der Festung
das Tor aus der Festung
der rote achteckige Turm
die antike Bootswerft
das antike Theater und die Agora (heute Fest-, Marktplatz)
Tempel von Apollon&Athene
Manavgat wird vom Fluss Irmargi getrennt
Campinplatz "Bogaz Otel"
bei Manavgat
ein Wasserfall in der Stadt Manavgat und ein zweiter 2 km flussaufwärts
Teil der Therme
Perge
Teil der Agora (Marktplatz)
Stadion, 12.000 Pers.
234x34m
schöne Steinmetzarbeiten
Wasserfall beim Düdenpark
Wehrturm, alter Hafen und Uhrenturm in Antalya
Düdenwasserfälle in Antalya
Wanderung im Düzlercami-Naturpark
Ruinenstadt Termessos
wir stehen nicht alleine am Strand von Cirali
die kleinen Feuer im Berg,
an denen sich früher auch die Seefahrer orientierten
auf der Küstenstraße
unser Platz im kleinen Hafen
lykische Gräber
die Kirche des hl. Nikolaus mit alten Fresken
<< lykischer Sarkophag
Ansichten von Kas
Hafen von Kas
antikes Theater
die Ruinen von Letoon und Xanthos
die Schlucht von Saklikent
Fethiye
die Uferpromenade von Köycegiz
Schiffbau aus Holz
ehem. Windmühlen bei Datca
Leuchtturm bei Knidos
blühender Mandelbaum
Eski Datca
Datca, von unserem Standplatz gesehen
Ansicht Marmaris
Hafenpromenade und Kastell in Marmaris
Blick über die Halbinsel
>>> die Bucht von Akbük
Ansichten von Bodrum
Bucht und Stadt
Kastell
und
Kastell mit Hafen
<<< Küstenlandschaft auf
der Halbinsel Bodrum
Uhrenturm in Mugla >>>>
auf dem Weg über die Berge
der erste Eindruck von Pamukkale
die Sinterterassen von Pamukkale unter Schnee und Wasserdampf
das antike Bad und weitere Ruinen der antiken Stadt Hierapolis
<<< ein Aquädukt auf dem Wege nach Selcuk >>>
herausgeputzte Kampfkamele in Selcuk
gerillte Kamelwurst
schmeckt gut
interessante Olivenbäume unterwegs
Cesme Hafen
in den Buchten der Halbinsel Karaburun wird industriell Fischzucht betrieben
die Küstenstraße auf der Halbinsel
die Konac Camii und der Uhrenturm zwischen den Hochhäusern
die alten Häuser im Basar, der Hani (ehemals eine Karwanserei) und der alte Hafen von Izmir
Foca
mit Küstenlandschaft und die Bucht mit der Festung
Blick vom Teufelstisch auf die Inseln und Ayvalik
Windmühle auf der Insel Alibayan uns der Ort Alibayan
ehem. orthodoxe Kirche, jetzt eine Moschee
reservierter Parkplatz für Pferdefuhrwerke in Ayvalik
Kücükkuyu und Hafen
die Küste der Bucht von Edremit
Assos
rekonstruierte Akropolis und ein Modell davon
antike Stein-brücke bei Assos
Übernachtungsplatz mit Abendrot
bei der Bremsenreparatur durften wir neben einem Ferrari stehen
Canakkale
<< Trojanisches Pferd
Uhrenturm >>
am Strand von Kemer und der Fischerhafen
bei Kemer laufen Ausgrabungen am antk. röm. Ort Parion
<< Osmanische Festung in Kilitbahir und in Canakkale >>zu Sicherung der Dardanellen
<<< um diese Durchfahrt wurde 1915 ein erbitterter Stellungskrieg geführt
ein englicher Soldatenfriedhof
das größte türkische Denkmal und Soldatenfriedhof und ein tük. Kriegsheld
der kleine Fischerhafen von Gelibolu im Schnee
der Leuchtturm von Hosköy
Sarköy >>

17.11.2011 Donnerstag
Es geht weiter Richtung Ankara. Über die Bosporusbrücke geht es in den asiatischen Teil der Türkei. Der Wettergott meint es im Moment nicht gut mit uns. Wir übernachten in Dücze.
18.11.2011 Freitag
Die Wolkendecke ist aufgerissen und es wird ein trockener Tag. Es geht zügig weiter über die Landstraße bis kurz nach Ankara. Auf ca. 1.500 m lag noch der Schnee von den Vortagen.
19.11.2011 Samstag
Heute geht die Route bis Kirsehir, dies ist eine Provinzstadt auf dem Weg nach Kappadokien auf einer Höhe von 1.075 m. Es geht wieder durch die Berge und die Landstraße bewegt sich auf einer Höhe zwischen 900 - 1.200 m. Unterwegs sind viele Wasserstellen und an einer wird der Dreck der letzten Regentage am Wohnmobil abgewaschen.
Heute kaufen wir in einer Gözlemesi zwei Gözleme (gefüllte Teigfladen) zum Abendessen.
20. - 22.11.2011 Sonntag - Dienstag
In Kappadokien sind wir angekommen und stehen auf dem Campingplatz Kaya (1.250m ü.M.), mit einem schönen Ausblick auf die Gegend um Göreme, dem Touristenzentrum in Kappadokien. Einen ersten Rundgang machen wir in einen Nachbarort mit einem riesigen Felsen, der als Wohnfestung ausgehöhlt und ausgebaut wurde.
Am Montagfrüh sind gegen 7 Uhr ca. 50 Heißluftballons über der Gegend um Göreme.
Nach dem Früstück stand ein Besuch des Freilichtmuseums von Göröme auf dem Programm und am Nachmittag eine Rundfahrt mit dem Roller zu den schönsten Felsformationen in der Gegend.
Um 6 Uhr am Dienstag bin ich ins Tal und habe mir den Aufstieg der Ballons angesehen. Ein impossantes Bild, es war es Wert, obwohl 6° Minus waren.
Nach einer Rundfahrt mit dem WoMo rund um Göreme sind wir nach Soganli. Das ist ein kleines Tal mit mehreren versteckten Kirchen in den Felsen.
23.11.2011 Mittwoch
Die Berge wollen wir heute hinter uns lassen und fahren Richtung Küste. Zuerst geht es noch auf etwa 1.100 m Höhe unterhalb der schneebeckten Berge entlang. Gegen Abend erreichen wir Tarsus.
24.11.2011 Donnerstag
Iskenderun ist die nächste Station, hier stehen wir direkt am Wasser und haben angenehme Temperaturen.
25. - 29.11.2011 Freitag - Dienstag
Ein kleiner Campingplatz in Konacik ist unser voläufiges Ziel. Wir sind ca. 50 km von der syrischen Grenze.
Das Wetter ist super, um die Mittagszeit etwa 20° im Schatten und Nachts so um die 5-8°.
Wir erkunden den Ort und die nähere Umgebung.
Konacik ist ein weit verstreuter Ort mit einem kleinen Hafen. Was zum Leben gebraucht wird, kann man alles in den kleinen Läden im Ort erhalten.
30.11.2011 Mittwoch
Wir machen eine Wanderung in das Tal bei Konacik. Teilweise müssen wir durch das Flussbett laufen, wobei es um diese Jahreszeit dem schönen Wetter keine nassen Füße gibt. Überall werden Oliven umd Orangen geerntet.
01.12.2011 Donnerstag
Wir fahren mit dem Roller in den 8 km entfernten Nachbarort Arsuz. Dies ist ein Ferienort mit vielen Lokalen, Läden und Hotels.
02. - 04.12.2011 Freitag - Sonntag
Am Samstag kaufen wir in Arzus ein, Obst, Gemüse und Fisch.
05.12.2011 Montag
Wir machen uns auf Richtung Antakya. Wir wählen die Route an der Küste entlang, die auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Die ersten 15 km waren gut zu befahren, dann kamen ca. 5 km Piste.
Pause machten wir bei den Ruinen des ehemaligen Klosters des hl. Symeon bei Samandag.
Danach besuchen wir Harbiye (Daphne). Hier gibt es ein kleines Tal mit vielen kleinen Wasserfällen, die im Sommer eine angenehme Kühlung bringen und bei Antakyaurlaubern beliebt ist.
Hier übernachten wir auch. Zum Abendessen gibt es Gözleme, von türkischen Frauen gebacken.
06.12.2011 Dienstag
Es geht weiter nach Antakya. Wir parken nahe dem Stadtzentrum und machen einen Rundgang. Antakya hat einen moderenen Stadtteil und einen alten Stadtteil mit einem großen Basar.
Wir essen Künefe, eine süße Spezialität in Antakya.
07.12.2011 Mittwoch
Ein Besuch des archäologischen Museums steht heute auf dem Programm. Hier sind römische und byzantinische Mosaiken, die in der Gegend um Antakya gefunden wurden, präsentiert.
Anschließend nochmal ein Streifzug durch die Altstadt und den Basar, Mittagessen in einem Lokal mit örtlichen Spezialitäten.
08.12.2011 Donnerstag
Heute morgen Gewitter und starker Regen, wir warten erstmal ab. Wir machen ein paar notwendige Einkäufe, der Regen lässt nicht nach, Ruhetag.
09.12.2011 Freitag
Der Regen hat erstmal aufgehört. Wir besuchen noch die Höhlenkirche des hl. Petrus, die in der Anfangszeit des Christentums entstand.
Anschließend fahren wir wieder zurück zum Campingplatz nach Konacik. Es hat wieder begonnen zu regnen.
Wir versuchen den direkten Weg über die Berge zu nehmen, sind aber an den engen Ortsdurchfahrten gescheitert.
10. - 11.12.2011 Samstag-Sonntag
Wir sind an diesen Tagen wieder in Konacik auf dem CP und Hausarbeit ist angesagt bei schönem Wetter um die 20°+.
12.12.2011 Montag
Es geht zurück über Iskenderun, mit einem Abstecher zu den Ruinen von Issos (Alexander der Große - im Jahre 333 bei Issos Keilerei), nach Karatepe bei Osmaniye. Hier ist ein Freilichtmuseum auf dem Gelände einer ehemaligen Festungsanlage der Hethiter aus dem 13 Jh v. Chr. Hier sind viele Fundstücke aus der Gegend und der Zeit der Hethiter ausgestellt.
13.12.2011 Dienstag
Es war eine sehr ruhige Nacht beim Freilichtmuseum. Wir verlassen das Naturschutzgebiet, kaufen in Oamaniye ein und fahren über Adana nach Tarsus.
Hier ist in einem Stadtteil ein kleiner natürlicher Wasserfall als Touristenattraktion. Hier halten und übernachten wir.
14.12.2011 Mittwoch
An der Küste entlang geht es über Mersin bis nach Cesmeli, etwa 20 km nach Mersin. Mersin ist eine große Hafenstadt und hat eine 12 km lange Uferpromenade. Nach Mersin sind an der Küste auf ca 20 km sehr unschöne Hochhaussiedlungen.
Bei Cesmeli stehen wir über nacht unmittelbar am Strand.
15.12.2011 Donnerstag
Wir besuchen die antike hellenitische Stadt Kanytelis. In deren Mitte ist eine tiefe Schlucht mit Namen Kanlidivane - "Blutiger Ort des Wahnsinns", hier wurden die Verbrecher in den Tod gestürzt.
Danach haben wir Himmel und Hölle besichtigt. Dies sind zwei Talkessel, die Hölle 100m und der Himmel 70m tief. Wir steigen zum Himmel hinab, es sind 455 Stufen. In die Hölle kann man nur von oben hereinschauen.
16.12.2011 Freitag
Die Stadt Silifke wird überragt von einer byzantinischen Festung. Die Burg hatte riesige Ausmaße mit 23 Türmen und ist heute im Inneren ein Trümmerfeld.
Wir fahren weiter über die landschaftlich schöne Küstenstraße bis Büyükceli, einem kleinen Ort und stehen am Strand.
17.12.2011 Samstag
Es geht weiter über die Küstenstraße, die teilweise hoch über der Küste verläuft, nach Anamur. Anamur ist das Zentrum des Bananenanbaus in der Türkei.
Kommt man von Osten nach Anamur, so stößt man direkt auf die Burg Marmure. Deren Ursprung bis in 3. Jh. v. Chr. zurückgeht. Der Ausbau in dem heutigen Ausmaß ist im 12. Jh. entstanden und enthält außer den vielfältigen Wehrgängen auch 36 Wehrtürme.
Wir bleiben über Nacht am Strand von Anamur.
18.12.2011 Sonntag
Bei strömenden Regen geht es über die Küstenstraße Richtung Alanya. An den Berghängen über unter uns sind Bananenplantagen.
Der Regen lässt im Laufe des Morgens nach.
In Alanya fahren wir direkt hoch zur Festung. Wir besuchen den kleinen Ort Ehmedek - eine befestigte Anlage innerhalb der Festung - und ein in alten Stil wiederaufgebautes Haus.
Wir übernachten unmittelbar oben in der Festungsanlage.
19.12.2011 Montag
Wir verlassen die Festungsanlage von Alanya und machen einen Rundgang in der Stadt entlang der Touristenmeile.
Der achteckige rote Turm , auch ein Teil der Befestigungsanlage, besuchen wir und kommen auch zu einer antiken seldschukischen Bootswerft.
Es geht dann weiter auf einen Campingplatz in der Nähe von Manavgat.
20. - 26.12.2011 Dienstag - Montag
Wir bleiben ein paar Tage auf dem Campingplatz, der direkt am Strand liegt in der Nähe der großen Touristenhotels von Side.
Am Mittwoch besuchen wir mit dem Roller Side, das etwa 10 km vom CP entfernt ist.
Der kleine Ort, der auf einer Landzunge liegt, ist ein Rummelplatz für Touristen, der um diese Jahreszeit etwas leer wirkt, aber alle Läden und Restaurants haben geöffnet.
Sehenswert sind die antiken Ruinen , die aus dem 2. Jh. nach Chr. stammen.
Donnerstag und Freitag: An beidenTagen kein Ausgang, es regnet, stürmt und Gewitter gehen nieder. Die Welt ist grau in grau.
Samstag (Heilig Abend), die Sonne scheint wieder vom blauen Himmel.
Heute fahren wir am Nachmittag nach Manavgat rein.
Sonntag (1. Weihnachtstag): Es weht von den schneebedeckten Bergen ein frischerWind. Nach dem Besuch der Wasserfälle, sitzen wir am Nachmittag in Manavgat am Fluss in der Sonne bei Kaffee und Apfelkuchen mit Sahne.
27.12.2011 Dienstag
Auf dem Wege nach Antalya besuchen wir die antike Stadt Perge, die ihre Blütezeit im 2. und 3.Jh. v. Chr. hatte.
In Antalya schauen wir uns den Wasserfall im Düdenpark an und parken dann unmittelbar zum Altstadtzentrum. Es von hier ist es nur ein kurzer Weg zum alten (römischen) Hafen und dem Touristenzentrum von Antalya.
28.12.2011 Mittwoch
Die Düden-Wasserfälle an der nördlichen Peripherie von Antalya sind sehenswert.
Weiter geht es von dort in den Düzlercami-Naturpark und machen am Nachmittag eine längere Wanderung in den Bergen.
29.12.2011 Donnerstag
Nach nun -4,2° in der Nacht im Naturpark, machen wir uns auf zur Ruinenstadt Termessos im Nachbartal. Die Ruinen liegen auf einer Höhe zwischen 900 und 1.100 m in einem dicht bewaldeten Tal, von hohen Bergen umgeben.
Am Nachmittag fahren wir wieder zur Küste nach Beldibi.
30. - 31.12.2011 Freitag - Samstag (Sylvester)
Wir haben wieder einen Regentag und fahren weiter an der Küste entlang durch Kemer bis Cirali.
Wir stehen an einem schönen Strand, können das Wohnmobil aber wegen eines stundenlangen Gewitters nicht verlassen.
Samstagmorgen, die Sonne hat sich durchgesetzt und wir bleiben in Cirali.
Cirali ist ein kleiner naturbelassener Touristenort ohne große Hotels.
Die Attraktion des Ortes sind die kleinen Feuer im Berg auf ca. 150 m Höhe. Diese werden gespeist von Gasen, die aus dem Erdinneren aufsteigen und sich an 15 Stellen an der Luft entzünden.
01.01.2012 Sonntag (Neujahr)
Über die landschaftlich beeindruckende Küstenstraße geht es nach Kale/Myra.
Hier gibt es lykische Felsengräber und die Kirche des hl. Nikolaus, der hier als Bischof um 300 tätig war.
In Andriake, 5 km von Kale entfernt, finden wir im kleinen Hafen einen Übernachtungsplatz.
02.01.2012 Montag
Nach knapp 60 km erreichen wir das kleine Touristenstädtchen Kas.
Hier werden im Sommer Schiffsfahrten zu versunkenen Städten angeboten und die Küste ist ein Paradies für Taucher.
03.01.2012 Dienstag
Es geht weiter an der Küste entlang. Ein kurzer Halt bei den Ruinen von Letoon und Xanthos (gehören zum Weltkulturerbe), beides Städte des Lykischen Bundes.
Das heutige Ziel ist Saklikent. Hier gibt es eine Schlucht, die wir morgen durchwandern wollen.
04.01.2012 Mittwoch
Nach dem Besuch der Schlucht von Saklikent fahren wir weiter nach Fethiye. Hier gibt es in der Bucht einen großen Jachthafen, wo auch noch Schiffswerften Schiffe komplett aus Holz bauen. Auch stehen hier Lykische Sarkophage mitten auf der Straße. Über Fethiye erheben sich noch die Ruinen einer Kreuzritterfestung.
Die Tagesetappe endete in Köycegiz an einem See.
05.01.2012 Donnerstag
An Marmaris vorbei fahren auf die Resadiye-Halbinsel bis zur antiken Stadt Knidos an die Spitze.
Von hier kann man die griechische Insel Kos sehen.
Auf dem Weg zur Spitze durchfährt man meistens Oliven- und Mandelbaumplan-tagen.
Auf dem Rückweg machen wir Halt in Eski Datca. Hier wurden die alten Häuser liebevoll restauriert.
Wir bleiben über Nacht in Datca, gegenüber dem Hafen.
06.01.2012 Freitag
Es geht weiter auf der Halbinsel über die kurvenreiche und bergige Strecke mach Marmaris.
Marmaris ist ein großer Touristenort mit einem großen Jachthafen. Über dem Hafen liegt die Festung mit einem Seefahrtmuseum.
Nach einem Rundgang umfahren wir die nördliche Bucht und dann weiter an der Küste entlang Richtung Bodrum.
In der kleinen Bucht von Akbük übernachten wir.
07. - 11.01.2012 Samstag - Dienstag
Unter Regenschauern fahren wir los weiter an der Küste entlang Richtung Bodrum. Die Küstenlandschaft könnte schön sein, wenn das Wetter besser wäre.
In Bodrun suchen wir den Campingplatz auf, wo wir ein paar Tage bleiben.
Sonntag: Regenwetter, keine weiteren Aktivitäten, außer das die Waschmaschine läuft.
Montag: Sonne und Wolken wechseln sich ab. Am Nachmittag besuchen wir Bodrum und schauen uns im Zentrum und im Hafen um.
Dienstag: Am frühen Morgen hat wieder Regen eingesetzt, der den ganzen Tag anhält.
12.01.2012 Mittwoch
Die Sonne scheint und wir umrunden die Halbinsel von Bodrum und fahren weiter über Milas - Yatagan nach Mugla.
13.01.2012 Donnerstag
Mit strahlendem Sonnenschein, aber einem frischen Wind geht es in die Berge Richtung Pamukkale. Wir kommen immer höher und mit jedem Höhenmeter liegt auch mehr Schnee, aber die Straßen sind gut geräumt. Zur Mittagszeit zieht dann Bewölkung auf.
Nachdem wir über verschiedene Pässe (einer über 1.200m) gefahren sind, kommen wir in Pamukkale an. Wir schauen uns die Sinterterassen erst von unten an und fahren dann zum Südtor auf den Berg. Hier befinden sich auch die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis.
14.01.2012 Freitag
Wir haben in Denizli -10 km vom Pamukkale entfernt- übernachtet und sind dann zügig Richtung Ephesos (bei Selcuk) wieder aus dem Schnee heraus.
3 km nach Ephesos stehen wir am Strand.
15.01.2012 Samstag
Nach dem Frühstück geht es in die antike Stadt Ephesos. Was hier rekonstruiert wurde ist schon beeindruckend und sehenwert. Es stellt viele von den antiken Stätten, die wir bisher in der Türkei gesehen haben in den Schatten.
In Selcuk sind an diesem Wochenende Kamelkämpfe. Die Vorstellung der Kampfkamele schauen wir uns an. Dies geschieht in einem Korso auf den zentralen Platz der Stadt.
15.01.2012 Sonntag
Wir fahren weiter auf die Cesme-Halbinsel bis Cesme. Die Halbinsel ist das Ausflugsgebiet der Bewohner von Izmir und wird im Sommer hauptsächlich von türkischen Touristen besucht.
16.01.2012 Montag
In der Nacht wurden wir alle zwei Sunden gut durchgeschüttelt, denn es gingen Regenschauer nieder begleitet von heftigen Sturmböen.
Von Cesme aus fahren wir Richtung Norden auf die Karaburun-Halbinsel. Es geht entlang einer schmalen Küstenstraße auf der Westseite, dann über den Berg auf die Ostseite nach Karaburun.
In Mordogan 10 km von Karaburun ist das heutige Etappenende.
17.01.2012 Dienstag
Nach leichtem Frost in der Nacht, aber bei blauem Himmel sind wir nach 90 km in Izmir. Die Parkplatzsuche war etwas schwierig und zu guter Letzt haben wir in 50 m Entfernung von einer Polizeistation in der Nähe der Altstadt im Halteverbot geparkt. (Dies blieb ohne Konsequenzen).
Wir laufen eine Runde durch die Altstadt und den Basar, haben uns die im Reiseführer beschriebenen Sehenswürdigkeiten angeschaut. Nach gut zwei Stunden verliesen wir die hektische Stadt und stehen an einem kleinen Fluss weit außerhalb.
18.01.2012 Mittwoch
Auf dem Wege nach Bergama (antik Pergamon) geht die erste Strecke wieder an der Küste entlang. Hier sind wieder größere und kleinere Touristenorte, die wie ausgestorben wirken.
Foca, der bekannteste Ort ist sehr schön gelegen, wird aber zum großen Teil von der türkischen Marine vereinahmt.
19.01.2012 Donnerstag
Wir besichtigen die antiken Stätten von Pergamon, das Asklepion und die Akropolis und nehmen uns den ganzen Tag Zeit dazu. Am Nachmittag noch ein Rundgang durch die Stadt.
20.01.2012 Freitag
Unsere Route geht weiter nach Norden und wir fahren durch die Berge bis zu dem in der Bucht von Edremit liegenden Küstenstädtchen Ayvalik. Wir schauen uns die davor liegende Insel Alibeyan an, die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist.
Vom sogenannten Teufelstisch, einem Aussichtspunkt, hat man einen tollen Blick über Ayvalik und die davor liegenden Inseln.
21.01.2012 Samstag
Weiter um die Bucht von Edremit. Gewitterregen mit Hagel zwingt uns am Mittag die Fahrt zu unterbrechen.
Wir kommen dann bis Kücükkuyu und übernachten dort im Hafen.
22. - 23.01.2012 Sonntag - Montag
Sonntag: Assos, die nächste antike Stadt stand auf dem Programm. 40 km durch endlose Olivenhaine an der Küste entlang bis Assos. Hier wieder Reste einer Akropolis - Theater - Negropole und weit vertreute Ruinen einer großen antiken Stadt.
10 km weiter, mit Sicht auf die griechische Insel Lesbos, beenden wir unsere Tagesetappe.
Montag: Schönes Wetter, eine steife Brise vom Meer her, wir bleiben in der schönen Bucht noch einen Tag.
24.01.2012 Dienstag
Es setzt mal wieder Regen ein. Wir fahren weiter bis Ezine. Hier müssen wir mal einkaufen und unseren Gasvorrat auffrischen.
Es geht dann weiter Richtung Troja. In Odunluk Iskelesi, einem kleinen Fischerhafen bleiben wir stehen.
25. - 26.01.2012 Mittwoch - Donnerstag
Es regnet immer noch, mal mehr und mal weniger. Bis Troja sind es noch 40 km. die wir schnell zurück gelegt haben. Hier sind wir jetzt erstmal auf einem Campingplatz.
Donnerstag: Wir machen uns auf zu den Ausgrabungen von Troja. Das Wetter lässt uns drei Stunden Zeit in denen es nicht regnet.
27. - 28.01.2012 Freitag - Samstag
Freitag: Auf dem Weg nach Canakkale treten Probleme an den Bremsen unseres WoMo´s auf. Am Nachmittag haben wir dann einen Werksattaufenthalt bei Cannakkale.
Samstag: Wir besuchen die sehr verwinkelte Altstadt und die Uferpromenade von Canakkale.
Die Stadt wird weitgehends vom Militär beherrscht, denn Canakkale liegt am engsten Punkt der Dardanellen und ist damit strategisch wichtig.
29.01.2012 Sonntag
Wir fahren eine Strecke durch die Berge mit einer schönen Landschaft die teilweise leicht mit Schnee bedeckt ist.
Tagesstopp ist in dem kleinen Fischerort Kemer am Marmara-Meer.
30.01.2012 Montag
Heute geht es weiter nach Canakkale, wo wir am nächten Tag die Fähre zur Gallipoli-Halbinsel nehmen wollen.
31.01. - 01.02.2012 Dienstag - Mittwoch
Das Thermometer war in der Nacht zum Dienstag auf -7° gesunken und es wehte ein schneidiger kalter Nordwind.
Bei Sonnenschein setzen wir mit der Fähre über nach Eceabat und fahren dann zur Spitze der Halbinsel Gallipoli raus.
Die Halbinsel war 1915 Schauplatz eines Stellungskrieges zwischen den Engländern und Türken. Dabei wurden 130.000 Soldaten getötet und 370.000 Soldaten verwundet. Die Engländer wollten die Durchfahrt der Dardanllen erzwingen um ins Schwarze Meer zu gelangen.
Winston Churchill musste damals Mustafa Kemal (Atatürk) unterliegen.
Über die ganze südliche Halbinsel sind Soldatenfriedhöfe und Denkmäler auf den ehemaligen Schlachtfeldern verstreut.
Wir beenden unsere Rundfahrt auf der südlichen Halbinsel in Gelibolu.
02.02.2012 Donnerstag
Es schneit in Gelibolu und es liegen ganz schnell 4 cm Schnee.
Wir bleiben und warten ab. Bei schneeglatten Straßen müssen wir nicht fahren.
Am Abend gehen die Temperaturen wieder über 0°.
03.02.2012 Freitag
Die Straßen sind wieder frei und der Schnee taut schnell weg.
Wir fahren an der Küste des Marmara-Meeres weiter bis Sarköy.
Hier stehen wir am Strand und zählen die durchfahrenden Hochseeschiffe.
04.02.2012 Samstag
Die Sonne scheint wieder und am Nachmittag haben wir Außentemperaturen von 15° +.
Wir bewegen uns weiter ein Stück an der Küste entlang bis Kosköy, einem kleinen Ort mit Fischerhafen.
Wir genießen die Sonne und die Wärme.
05.02.2012 Sonntag
Das Wetter ist weiterhin schön nur ein frischer Wind weht.
Wir müssen uns nun langsam der griechischen Grenze nähern, denn unsere 90 Tage in der Türkei laufen ab.
Wir fahren zurück nach Sarköy.
06.02.2012 Montag
Heute werden wir den Kreis unserer Türkei-Rundfahrt schließen.
Wir fahren über Kesan die 100 km bis zur Grenze. Die Ausreiseformalitäten sind schnell erledigt und wir sind um die Mittagszeit schon in Alexandroupoli.